Entwicklungsblog

Der Weg vom Ast in die Cloud.

Japanese sumi-e kingfisher perched on a leafy branch

Eintrag 01 / Sonden-POC

Das physische Objekt macht Klima sichtbar.

Der Sonden-POC ist der Ausgangspunkt: ein kleiner physischer Sensor, der Raumklima, Pflanzenbedingungen und Experimente im Unterricht sichtbar macht. Unsichtbare Veränderungen von Luft, Licht und Wachstumsbedingungen werden zu etwas, das Menschen beobachten, hinterfragen und besprechen können.

Die erste Inbetriebnahme ist bewusst physisch. Batterie, Platine, Licht, Sensor und Pflanze auf dem Tisch machen das System verständlich, bevor es zum Clouddiagramm wird. Das Objekt muss nachvollziehbar sein, bevor die Daten nützlich werden.

Deshalb ist die Sonde auch für KlimaLab wichtig. Sie kann im Klassenraum, in einer Gewächshausecke oder Werkstatt stehen und Teil des Raums werden, statt ein verborgenes Messgerät zu sein. Als Nächstes verbessern wir Gehäuse, Laufzeit und Kalibrierung für zuverlässige Langzeittests.

Battery powered ARC-Probe prototype in bench bring-up beside a plant
Cloud POC dashboard documenting live Cloud Link telemetry

Eintrag 02 / Cloud-POC

Die Verbindung von Hardware zu gemeinsam nutzbaren Daten.

Der Cloud-POC dokumentiert die nächste Ebene: Das Gateway sendet Live-Messungen über NB-IoT an Firestore Cloud, wo Dashboard und App dieselben geräteeigenen Daten lesen. Er beweist, dass lokale Sensorik zu gemeinsamem Zugriff werden kann.

Wichtig ist nicht nur, dass Werte im Dashboard ankommen, sondern der gesamte Weg: Das Gerät misst, das Gateway veröffentlicht, das Backend prüft den Topic-Vertrag, Firestore speichert das Ereignis und die Oberfläche macht den Datenstrom für Menschen prüfbar.

Hier beginnt ARC wie Infrastruktur zu wirken. Lehrkräfte, Investoren oder Techniker können dieselbe Cloudansicht öffnen und Lebenszeichen der Hardware sehen. Nun geht es um Zugriffskontrolle, Geräteidentität, zuverlässige Befehlsbestätigung und ein Dashboard, das das System ohne einen Ingenieur daneben erklärt.

Eintrag 03 / MCU-Format V2

Vom Prototypendesign zum Format.

Version 2 des modularen MCU-Formats ist bestellt. Wir möchten sie für Beleuchtungs- und Motorsteuerung erproben. Aus dem Prototypendesign ist eine wiederverwendbare Hardwarebasis für mehrere Produktrichtungen geworden.

Ziel ist ein Format für unterschiedliche Experimente, ohne jedes Mal bei null anzufangen. Stromversorgung, Sensorik, Steuerung und Firmwarezugriff brauchen eine wiederholbare Basis, damit neue Ideen schneller vom Schaltplan zum Prüfstand gelangen.

Für Beleuchtung schafft das Format einen klaren Weg zu vernetzten Leistungsstufen und geregeltem Ausgang. Bei Motoren öffnet es die Tür zu FOC-Experimenten, Pumpenverhalten und Regelkreisen. Die Elektronik soll modular genug zum Lernen und diszipliniert genug für eine echte Plattform sein.

Render of the modular STSPIN32G4 MCU format version 2